Das Thema Geruchsstoffbeseitigung wird für viele Betreiber und Planer industrieller und kommunaler Anlagen immer häufiger zu einem zentralen Thema der Umweltauflagen.
Diese Entwicklung liegt im Wesentlichen in folgenden Ursachen begründet:
- Die Akzeptanz in der Bevölkerung im Hinblick auf Geruchsbeeinträchtigungen ist deutlich zurückgegangen.
- Die Wohnbebauung rückt vielerorts näher an Industrie- und Mischgebiete heran.
- Durch die in jüngster Vergangenheit deutlich verbesserten Messmethoden zur Bestimmung der Geruchsstoffemissionen und -immissionen steigt die Akzeptanz gegenüber olfaktometrischen Messungen.
- Neue Verordnungen und Richtlinien bei den zuständigen Behörden, die zu einer Verschärfung der Auflagen zur Geruchsimmissionsbeseitigung führen. Insbesondere zieht die Geruchsimmissionsrichtlinie, kurz GIRL genannt, erhebliche Konsequenzen nach sich.
- In der TA-Luft 2002 sind für verschiedene Anlagenarten Grenzwerte für Gerüche festgeschrieben.
Nicht selten resultieren die Geruchsstoffemissionen aus einem Stoffgemisch mit mehreren hundert Einzelstoffen. Die Eliminierung einzelner Stoffe aus den Gemischen bringt häufig keinen Erfolg. Teilweise erzeugt sie sogar eine negative Wirkung, weil komplexe Synergismen als Ursache für die Intensität der Geruchsstoffkonzentration vorhanden sind. Dieser Sachverhalt macht deutlich, dass zur Aufgabenlösung Erfahrungen mit den komplexen Wirkungsmechanismen der Geruchsbildung zwingend erforderlich sind. Wir sind mit weit mehr als 200 gelieferten Großanlagen zur Geruchsstoffbeseitigung das führende Unternehmen mit viel Erfahrung und Kompetenz für diese Aufgabenstellung in den verschiedensten Anwendungsgebieten.